Goetheweg von Weimar nach Großkochberg

28km
Wandern / Walking
Schwierigkeit

leicht

Infos
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GPS
Start: Weimar Map24

Foto-Landkarte in separatem Fenster öffnen

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Das Ziel: Charlotte von Stein

Es gibt viele Goethewege in Deutschland. Sie unterscheiden sich unter anderem dadurch, wie gesichert es ist, daß Goethe tatsächlich den Weg gegangen ist. Für diesen Weg von Weimar nach Großkochberg scheint dies festzustehen: Goethe benutzte ihn immer wieder, um im Schloss Großkochberg seine Angebetete Charlotte von Stein zu besuchen. "Goethe - spitz wie Nachbars Lumpi" unterscheibt Manuel Andrack in seinem Buch "Du musst wandern. Ohne Stock und Hut im deutschen Mittelgebirge" (Link führt zu Amazon) ganz uncharmant eine Abbildung, die Goethe im Zusammenhang mit diesem Wanderweg darstellt.

Start und Wanderweg-Markierung

Die Route beginnt im Zentrum von Weimar und ist mit einem weißen G auf grünem Grund gekennzeichnet. Evtl. mach es Sinn, etwas weiter südlich zu beginnen, somit auf die ersten Kilometer stadtauswärts zu verzichten. Hierzu ist es hilfreich, die dynamische Landkarte unten auf der Seite zu benutzen. Mit dem Pluszeichen vergrößert man den Ausschnitt. Mit der Maus kann man ihn in verschiedene Richtungen bewegen: mit der linken Taste in die Karte klicken, die Taste gedrückt halten und dann bewegen. Mit dem Knopf "Sat" kann man zu einer Satellitenbilddarstellung umschalten. Noch besser funktioniert das, wenn man mit dem Link "Foto-Landkarte in separatem Fenster öffnen" genau dieses tut, nämlich ein separates Fenster mit mehr Platz für die Wanderkarte öffnen.

Schloss Belvedere

Ein weiterer interessanter Einstiegspunkt für die Wanderung ist die Belvederer Allee, d.h. man kann die Wanderung gut an eine Besichtigung des Schloss Belvedere anschließen.

Wegstationen

Die Wanderung ist etwas "ortslastig", d.h. es werden einige Ortschaften durchquert. Sie führt also über Vollersroda, Buchfahrt, Saalborn, Schwarza (an Blankenhain vorbei), Hochdorf, Neckaroda nach Großkochberg.
In Buchfahrt wird die Ilm über eine alte Holzkastenbrücke überquert. Dort befindet sich auch der Müllerhof aus dem 16. Jahrhundert. In der Nähe wurden Höhlen 15m tief in die Kalksandsteinfelsen am Ilmufer geschlagen und als Zufluchtsorte benutzt.
Etwa 3km vor Ende der Wanderung kommt man am Luisenturm vorbei, der zum Abschluß eine schöne Aussicht bietet.