Wartburg, Wilde Sau und Drachenschlucht

16,7km
Wandern / Walking
Schwierigkeit

mittel

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Start: Eisenach Map24

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Fotos:

Ein großes Dankeschön an die Fotografen der Drachenschlucht (Michael Hanscom) und der Wartburg und Wilden Sau (Bertram Bayer, www.bertrambayer.de). Klicken Sie auf die Sternchen oben an den Bildrändern, um zu größeren Versionen zu gelangen.
Thanks for the great photos to: Michael Hanscom (Drachenschlucht) and Bertram Bayer (Wartburg and Wilde Sau). Click on the stars above the photos to see larger versions of them.

Die Wanderung startet mit einem Aufstieg von Eisenach über den Schlossberg zur Wartburgschleife. Die Besichtigung der Burg selbst heben wir uns für den Rückweg auf und wandern von der Wartburgschleife aus Richtung Sängerwiese. Dort fand 1847 das Thüringer Sängertreffen statt. Teilweise wird auch von einem Sängerkrieg gesprochen, mit Teilnehmern wie Wolfram von Eschenbach, Walther von der Vogelweide, Reinmar von Zweter und Heinrich von Ofterdingen. Der Sängerkrieg diente Wagner als Vorlage zur Oper Tannhäuser.
Ein Weg zweigt von der Sängerwiese nach rechts ab. Er ist mit einer gelben Linie markiert und führt am Katzensprung, einer Felsnase, vorbei zur Teufelskanzel über dem Georgental. Diese Teufelskanzel ist ein lohnendes Ziel, auch wenn sie nicht am Rundweg liegt und man wieder ein Stück zurückwandern muß.
Das nächste Ziel ist die Wilde Sau (siehe Foto). Ein Kreuz erinnert hier an einen Jagdunfall mit einem Wildschwein im Jahr 1483. Hier erreichen wir auch den Fernwanderweg Rennsteig. Wir folgen ihm einige Kilometer bis zur Hohen Sonne, mit 430m dem höchsten Punkt der Wanderung mit Aussicht auf die Wartburg und steigen dann ab in die Drachenschlucht (siehe Foto).
Teilweise auf Bohlenstegen wandern wir durch die Drachenschlucht genannte Klamm. Auf beiden Seiten ragen Felswände hoch auf und lassen an der engsten Stelle lediglich knapp einen Meter als Durchgang. Wir erreichen am Ende des Weges wieder einen Weg mit gelber Linienmarkierung. Er bringt uns zur wildromatischen Elfengrotte.
Schließlich führt der Weg über die schon bekannte Sängerwiese zur Wartburg, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und für deren Besichtigung auf jeden Fall Zeit eingeplant werden sollte.