Wanderhans im Saarland: Kirkeler Hütte

10km
Wandern / Walking
Schwierigkeit

mittel

Infos
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GPS
Start: Kirkel Map24
Wanderkarte

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Diese Beschreibung einer etwa 2-stündigen Wanderung auf dem geologischen Lahrpfad und dem Kirkeler Felsenpfad wird incl. Karte und Fotos vorgestellt von Wanderhans

Start: Parkplatz vor der Hütte mit BURGBLICK, am "Turnplatz" Kirkel an der L 113 am südlichen Ortsrand. Achtung: schmale Einfahrt von der Landstraße her!

Durch die Schranke halblinks SSO runter stoßen wir auf den Drahtzaun eines ÜBERLEBENSCAMP mit einem, früher romantischen, kleinen WALDWEIHER . Rechts rum, dann links rum, am Zaun entlang kommen wir auf den Fahrweg. Links ab ONO, Markierung "braunes Ahornblatt". Rechts kommt ein dicker Bunker, weiter unten grüßt von links, die schöne Kirkeler Burg. Vom gegenüberliegenden Parkplatz mit einer Panorama-Tafel aus führt ein Weg (schwarze Wildsau) über den BACH, dort badet gelegentlich der Bernhardinerhund Pascha, auf den Hauptweg (Wildsau + Rotfuchs), dem wir bergab SSO folgen.

"Der Berg ruft!" Am nächsten Linksabzweig steht ein Schild "Saar-Rad-land" (mit dem "Saar-Nahe-Höhe-Radweg", der hier tief liegt, und der "Adebar-Tour") geht’s auf dem "Saarlandrundwanderweg" (rot-weißer Balken + Wildsau) NO ein Stück aufwärts. Stop! Kurz links den Berg hoch, nach 30 m sind wir am REHBRÜNNCHEN, ein Idyll im Wald. Wo der Saarlandrundwanderweg nach links abzweigt (um über die Kirkeler Burg Richtung Klosterruine Wörschweiler weiter zu führen), biegen wir scharf rechts, der "Wildsau" folgend, ab. S - dann SO. Nach einer längeren Geraden führt uns ein Linksknick, N, von der "Wildsau" begleitet auf den "Steinbock" (die Wildsau verzieht sich scharf links hoch), der den weit bekannten "Kirkeler Felsenpfad" markiert. Noch ein ganz kurzes Stück N sind wir am FRAUENBRUNNEN ein großer Waldplatz umrahmt von einer Felsgruppe mit einer Felsentür, die in einen Tunnel bis zur Klosterruine Wörschweiler geführt haben sollte (?!), einem Brunnen und einer Sitzgruppe; ein idealer Rastplatz und ein "Naturdenkmal" (Dreieckschild grün weiß mit schwarzer Eule). Zwei in den Fels gehauene Rahmen, jeweils mit der (Jahres-?) Zahl 1859 geben ebenso, noch!?, Rätsel auf wie der eingemeißelte FRAUENKOPF , um den sich eine Geschichte einer unglücklichen Liebe ranken soll. Früher hatte hier ein Herzog seine Waldfeste gefeiert, auch ein Schatz soll hier begraben sein. Auf dem Gegenhang sehen wir bereits das erste Stück des GEOLOGISCHEN LEHRPFADES. Wir gehen weiter hoch auf den Hauptweg, wo zwei klasse Frauen im (Wald-) Klasse-Zimmer saßen, und biegen 2 mal rechts ab, SO, und sind drauf, wobei uns der "Steinbock" begleitet. Wir sehen u. a. einen schönen Stein mit Muschelkalk, Brocken aus Bingen, Kusel, Holz (!) und beim "Brauneisenstein" sind wir wieder auf dem Hauptweg, dem wir ein kurzes Stück O folgen und dann nach links, Steinbock + Rotfuchs, abbiegen. Nach 200 Metern geht’s wieder links rein, rot-weiß + Steinbock (!); ab jetzt wird’s alpin. Wir passieren die "Unglücksfelsen" zwei "Naturfreunde-Felsen", einen NASSFELSEN, einen MAGNESIUM-FELSEN, die SITZGRUPPEN-FELSENHÖHLE und die HOLLERKANZEL mit gut sichtbaren bänderartigen Eisenschwarten. Dann kommt ein schönes Panorama mit einer Bank: links das "Kraftwerk Weiher" mit Schloten und Qualm, weiter links der Göttelborner Sender, nach Norden der Schaumberg, rechts davon Kleinottweiler (?).

Von da an ging's bergab (Knef) am FROSCHMAUL vorbei. Unten im Tal, am Ortsrand von Kirkel, sieht man die Rückansicht vom großen weißen Naturfreundehaus. Wir erreichen den Fahrweg und gehen rechts runter, N, und am Ortsrand scharf links ab durch die Schranke, rot-weiß, bis zur Straße, dort wieder links ab "auf Sicht" zur KIRKELER BURG. Durch eine Eisentür sieht man das BURGGESPENST. Von der Turmspitze aus, erreichbar über eine neue beleuchtete Wendeltreppe, hat man eine schöne Fernsicht u. a. auf die "St. Ingberter Alpen" mit Kahlenberg (Tour), Stiefel (Tour), Schwarzenberg bei Scheidt (Tour) usw. Bei der BURG, ist die Burgklause, eine kleine, gemütlich Einkehr. Wieder zurück auf der Straße geht’s rechts runter, S; rot-weiß, Rotfuchs + grüner Balken + schwarzer Punkt, die Markierungen leiten uns bis zur Hütte. Durch "Alt - Kirkel" und "Neu-Kirkel", die Mühlbergstr. runter, vorbei an "Lottchens Dorfkrug", "Tante Milli" und dem noblen Restaurant, "Rützelerie Geiß". Weiter über den aufgestauten Mühlbach, den wir auf dem Hinweg weiter abwärts überschritten hatten, folgen wir den Schildern bis zum JUGEND- UND WANDERHEIM des PWV Kirkel.

Direkter Link zur Wanderhans Route Kirkel