Wanderhans im Pfälzerwald: Jungpfalzhütte

8,6km
Wandern / Walking
Schwierigkeit

mittel

Infos
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GPS
Start: Jungpfalzhuette Map24
Wanderkarte

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Diese Beschreibung einer 2-stündigen Wanderung zur schönsten Hütte im Pfälzerwald, der Jungpfalzhütte, wird incl. Karte und Fotos vorgestellt von Wanderhans

Start: Rinnthal an der B 10 zw. Pirmasens u. Annweiler

Am besten parkt Ihr am Friedhof, Ortsausgang Richtung Annweiler links hoch, dann sind wir nach dem Abstieg gleich am Auto. An der B 10 ist eine 4-SÄULEN-KIRCHE um die sich eine Story vom vertauschten Bauplan rankt. Neben dem nächsten schönen Fachwerkhaus rechts davon ist ein ganz schmales Gässchen. Dort rein, wenn der Hund kläfft, sind wir richtig, und die Wiese hoch, Markierung "grün/blauer Streifen", "Eußertal" und "Kostenfels". Dann den Pfad hoch, unter der Autobahnbrücke durch, weiter hoch, am Ostausgang des Kostenfelstunnels vorbei bis zum breiten Fahrweg am Waldrand. Nun links ab, an der nächsten Gabel halbrechts rein, Balken grün-blau, gleich nach dem Rechtsbogen sehen wir rechts oberhalb den Kostenfelsen, zu dem ein kleiner Pfad, "grün/blau",im Zickzack hochgeht, Abstecher scharf rechts ab zum Kostenfelsen, Vorsicht! - und - AUSSICHT auf die B 10 und auf RINNTHAL. Zurück bis zur Steintreppe, dort weiter halbrechts hoch, die nächsten schönen Felsen sind ebenfalls mit kleinen Stichpfaden zu erreichen; Vorsicht ! Nach einer kurzen Geraden wandern wir halbrechts, "grün/blau",nach O und stoßt auf einen breiten Fahrweg, blauer Punkt und "grün-blau", dem Ihr nach NO folgt.

Die Abzweigung halblinks nach "Eußerthal" , grün-blau, links liegen lassen, bis zur großen Kurve nach SO. (Am Ende der rechts gegenüberliegenden Hügelkette liegt übrigens, unter Bäumen meist versteckt, die Hütte, das Tal dazwischen ist euer Heimweg nach Rinnthal.) Ab dort Markierung "weiß-blauer Balken". Von links rückwärts mündet nun auch der "blaue Balken" aus Taubensuhl. An der direkt anschließenden Gabel folgt Ihr halbrechts, SSO, der Markierung "blau" und "blau-weißer Balken" (bis zu der Verzweigung zur Jungpfalzhütte). In den Felsplatten am Boden befinden sich eingemeißelte Bischofsstäbe mit der Bezeichnung "CP" und einem Kreuz "1758". Nach einem kurzen Stück kreuzt der "weiße-Punkt"-Pfad, der links runter nach Gräfenhausen und rechts runter als Normalabstieg für "Markierungswanderer" nach Rinnthal führt. Dieser Rückweg ist weiter als mein "Spezialabstieg", daher müssen letztere eher Abschied von der Hütte nehmen. Nun kommen wir zuerst an die Eule und dann an die erwähnte Verzweigung. Während die Markierung weiter führt über die Holderquelle (mit schöner Schutzhütte) nach Annweiler, zweigt ein kleiner Pfad rechts ab, beschildert, zur JUNGPFALZHÜTTE, das Ziel meiner Sehnsucht, die schönste Hütte im Pfälzerwald! Allein die Inschriften auf den Deckenbalken, sind eine Reise wert. Die wunderbare FERNSICHT ist von Gestrüpp bedroht. Vor der Hütte ist eine schöne Sitzgruppe und ein Spielplatz mit 4 Schaukeln, einer Rutsche und einem Karusell. Außerdem findet ihr hier Reinhold, einen bekannten Bänkelsänger, der auch den HOLZKOPP gesägt hat und auch schon mal den "Motorsägenboogie" vorträgt.

Jetzt kommt, leider, der Abstieg: die Haustür raus, zweimal links rum. Ab Hauskante 50 m SSW am neuen großen "Klo-Haus" vorbei, dann den Pfad halbrechts runter, Schild "Rinnthal". Achtung: Schlüsselstelle! Nach 10 Meter scharf rechts ab, "Rinnthal". (PS: Wenn Ihr hier geradeaus geht, kommen wir an den schönen Schmalbühlfelsen, bekannter Kletterfelsen, vorbei runter nach Sarnstall. Dann müsst Ihr ein Stück B 10 rechts ab Richtung Pirmasens bis Rinnthal laufen.) Nun geht es ein schnuckeliges Pfädchen runter nach NNW, im Zickzack an markanten Grenzsteinen mit der Markierung "GFR NIZ A 177" (?) vorbei. Das ist die anspruchsvollste Strecke der Wanderung, weil man hellwach sein muss. Nach etwa 10 Min. erreicht Ihr einen Fahrweg, den Ihr überquert - (TIPP: wenn Ihr hier den Fahrweg links runter geht, kommen wir am imposanten DINGELTALKOPF vorbei, einem beliebten Kletterfelsen mit LOCHMUSTER, GPS: 49 13 10 N und 7 56 9 O, und kommt auch nach Rinnthal.) - und findet auf der anderen Seite den Einstieg zum weiter abwärts führenden Pfad. Den bald erreichten Schotterweg wandern wir rechts ab und im Linksbogen runter. Gleich kommt von rechts der "weißer Punkt" (= "Normalabstieg"). Nun rauscht vom Tal her nicht der Wasserfall, sondern die Autobahn; nach den ersten Häusern kommt rechts der Friedhof und Euer Auto.

(Auf dem Friedhof sehen wir ein anrührendes Kindergrab von "JOHANNES das nun direkt unter der B 10-Autobahnbrücke steht. Links der Treppe zur Friedhofshalle steht ein großes SOLDATENGRAB für 5 Soldaten aus dem Raum Rinnthal: In den letztes Kriegstagen sollte deren Einheit Ende März 1945 für den Rückzug der deutschen Truppen über den Rhein die einzige noch freie Straße aus Richtung "Saargebiet > Zweibrücken > Pirmasens > Landau über den Rhein verteidigen, über den Rhein konnte man nur noch bei Speyer und Germersheim, als sie vom "Ami", der über die B 48 aus Richtung KL zur B 10 vorrückte, gestellt wurde. Sie kamen in einem Gefecht nahe des Eisenbahntunnels um. Die Darstellung um eine "Gulaschkanone" hat mit dem Kampf direkt nichts zu tun. Man wollte, nach dem Krieg, kein militärisches Motiv wie Panzer o. ä. darstellen, so hat man halt dieses Motiv gewählt.)

Direkter Link zur Wanderhans Route Jungpfalzhütte