Konjunkturmillionen für Wanderziele

Sonntag, 26. Juli 2009 | Autor:

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung stellt zur Zeit in einer Folge von 10 Artikeln Projekte vor, die durch die Konjunkturprogramme I und II in Höhe von 85 Milliarden gefördert werden.

Am 19. Juli war die „Märchenburg“ Eltz an der Reihe. Die malerische Burg an der Mosel befindet sich seit mehr als 800 Jahren in Familienbesitz. Der Burgherr, Karl Graf von und zu Eltz, erhält aus dem Konjunkturprogramm des Bundes laut FAS etwa eine Million Euro für die Sanierung.

Insgesamt fast 20 Millionen Euro, so die Zeitung weiterhin, seien für derartige Vorhaben vorgesehen. So werden das „Große Rodendorfer Haus“ innerhalb der Burg Eltz, weiterhin andere Burgen wie die Wartburg, die Burg Trechow, die Wewelsburg, die Burg Zwernitz, und auch die kurfürstliche Burg in Eltville genannt.

Es geht natürlich um die Konkunktur, also um Aufträge für die Handwerker, die die Sanierungsarbeiten durchführen. Daß die attraktiven Wanderziele damit erhalten bleiben oder noch attraktiver werden, ist ein angenehmer Nebeneffekt.

Die Bundesbank war mit der folgenden „Abbildung“ der Burg Eltz ihrer Zeit wohl weit voraus:

Burg Eltz auf 500 EUR-Schein (c) Deutsche Bundesbank

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Thema: UNESCO Kulturerbe Oberes Mittelrheintal

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